"Risk" ist ein Präventionsprogramm für jugendliche Probierkonsumenten illegaler Drogen. Das Programm soll Problembewusstsein erzeugen: Muss Kiffen wirklich sein? Außerdem soll das Programm fachliche Hilfestellung geben, sich dauerhaft vom Drogenkonsum zu lösen.

Zielgruppe: "Risk" wendet sich an junge Menschen unter 25 Jahren, die als Drogenkonsumenten bzw. als drogenszenezugehörig aufgefallen sind, aber noch nicht im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes oder des Fahrerlaubnisrechts straffällig geworden sind.

Zielsetzung: Generelle Zielsetzung der Maßnahme ist eine stabile Rauschmittelfreiheit. Weitere Zielsetzung ist die Vorbeugung/Prävention insbesondere von Verkehrsauffälligkeiten im Bereich des Straßenverkehrsgesetzes (hier insbesondere §24a) und im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes. Zudem versteht sich "Risk" als offene Gruppe auch als Anlaufstelle für jugendliche Konsumenten, die Fragen zu ihrem Konsum haben oder Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung und der Bewältigung von Konsumfolgen haben.

Themen: Aufklärung im Bereich der Risiken und Gefahren eines Drogenkonsums (THC, Speed/Amphetamine, usw.)

- hinsichtlich möglicher strafrechtlicher und fahrerlaubnisrechtlicher Konsequenzen
- in gesundheitlicher Hinsicht
- hinsichtlich der persönlichkeitsspezifischen Entwicklung
- hinsichtlich einer Verkehrsteilnahme
- Hinterfragen des eigenen Verhältnisses zu den Normen und Anforderungen unserer Gesellschaft
- Aufarbeitung der Ursachen vorhandener Konsumwünsche
- Erarbeitung von Alternativen zum Drogenkonsum
- Problemlösetraining
- Selbstsicherheits- und Ablehnungstraining
- Erarbeiten von Strategien für ein rauschmittelfreies Leben

Organisatorischer Rahmen

"Risk" wird geführt als offene Gruppe, d.h. ein Interessent kann zu den Gruppenterminen: Montags 17.00 bis 19.00 Uhr erscheinen und zunächst eine kostenfreie Probesitzung absolvieren. Entscheidet er sich zur Teilnahme an der Maßnahme, dann umfasst diese 6 Termine.

Die "Risk"-Gruppe mit höchstens 10 Teilnehmern wird geleitet von einem Diplom-Psychologen/Diplom-Psychologin als Fachpsychologen für Verkehrspsychologie BDP mit langjähriger Erfahrung in der Fahreignungsbegutachtung und der Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen im Alkohol- und Drogenbereich.

Der Teilnehmer erhält bei Maßnahmeabschluss ein Zertifikat.